Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein Darlehensvertrag ist ein Vertrag zwischen den Parteien, die an dem Darlehen beteiligt sind: dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Kaufvertrag für die Immobilie und wird davon völlig unabhängig abgeschlossen.
Vereinfacht gesagt, hält ein Darlehensvertrag alle Rechte und Pflichten der beiden Vertragspartner fest. Darüber hinaus sind die wichtigsten Konditionen zum Darlehen aufgeführt. Zu den Inhalten gehören zum Beispiel
Hinzu kommen weitere Regelungen wie zum Beispiel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der finanzierenden Bank. Mit dem Darlehensvertrag werden meist auch die Konditionen für die Bestellung der Hypothek dokumentiert, sodass mit der Bestellung der Grundschuld ein weiterer Vertrag hinzukommt, der parallel zum Darlehensvertrag abgeschlossen wird.
Der Vertrag über den Kredit wird von dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer abgeschlossen. Hier unterscheidet sich ein Darlehensvertrag für den Kauf einer Immobilie nicht von einem Vertrag für ein Privatdarlehen. Ein privater Darlehensvertrag sollte deshalb die gleichen Inhalte abdecken wie ein Vertrag mit einer Bank.
Bei einem Darlehen handelt es sich um eine Finanzierung mit sehr langer Laufzeit. Sie beträgt regelmässig zehn, 15 oder 20 Jahre. Viele Finanzierungen mit einer hohen Summe laufen bis zur vollständigen Tilgung sogar noch länger. Der Kreditnehmer muss sich darüber im Klaren sein, dass er für viele Jahre lang eine Verpflichtung gegenüber seinem Kreditgeber eingeht, denn er muss die vereinbarte Rate für das Darlehen zuverlässig jeden Monat zahlen. Diese langfristige Verpflichtung ist einer der wesentlichen Nachteile, die der Kreditnehmer kennen muss. Auch über die weiteren Konditionen für das Darlehen muss zweifelsfrei Klarheit herrschen. Sie müssen für alle Mitarbeiter der Bank eindeutig dokumentiert sein, sodass auch dann keine Nachfragen aufkommen, wenn der Banksachbearbeiter wechselt. Vor diesem Hintergrund ist ein Darlehensvertrag unbedingt schriftlich zu dokumentieren. Vor dem Abschluss solltest du als Kreditnehmer natürlich alle Details rund um dein Darlehen mit dem Berater besprechen, damit du genau weisst, welche Pflichten und Rechte mit der Unterschrift des Vertrags auf dich zukommen.
Der Darlehensgeber ist bei einem Privatdarlehen ebenso wie bei einem Bankdarlehen verpflichtet, die vereinbarte Darlehenssumme zum festgelegten Zeitpunkt auszuzahlen. Ist eine Auszahlung auf Abruf oder auf Raten ausgehandelt, hat er die festgelegten Zeiten einzuhalten. Er ist ausserdem verpflichtet, nur die vereinbarte Vergütung mit den verhandelten Kosten zu erheben. Sie sind in den gebundenen Sollzinsen und dem Effektivzins festgeschrieben. Der Darlehensgeber darf die Zinsen während der vereinbarten Zinsbindungsfrist nicht verändern. Sinken die Marktzinsen, bleiben die festgeschriebenen Darlehenszinsen ebenso unverändert wie bei einem steigenden Zins. Ausserdem darf der Darlehensgeber das Darlehen nur unter sehr genau festgelegten Bedingungen kündigen. Er hat insbesondere in der Regel nicht das Recht, das ausgeliehene Geld in einer Summe von dem Kreditnehmer zurückzufordern.
Auch du als Darlehensnehmer hast eine Reihe von Pflichten, die im Vertrag genau dokumentiert sind. Deine Hauptpflicht ist es, das Darlehen in monatlich festgelegten Raten zum vereinbarten Zeitpunkt in der festgeschriebenen Höhe zurückzuzahlen. Du bist ausserdem verpflichtet, das Darlehen abzunehmen, sobald es an dich ausgezahlt ist oder an den Verkäufer der Immobilie überwiesen wurde. Sofern eine zusätzliche optionale Sondertilgung vereinbart ist, darfst du diese leisten, bist aber nicht dazu verpflichtet. Zu deinen Pflichten gehört es auch, innerhalb der Zinsbindung keine Änderung des Zinssatzes zu verlangen, weil dieser in diesem Zeitraum festgeschrieben ist.
Für beide Vertragspartner von grosser Bedeutung sind die Regelungen rund um die Vertragskündigung. Der Darlehensgeber hat meist nur dann ein Recht auf eine Kündigung, wenn du mit der Zahlung der Raten im Rückstand bist. Beträgt die ausstehende Summe zwei oder drei Monatsraten, darf er das Darlehen kurzfristig fällig stellen und die Rückzahlung der Restsumme von dir verlangen. Das wird er allerdings nur tun, wenn du deiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommst und keine einvernehmliche Regelung für eine Einigung anstrebst. Du selbst darfst das Darlehen ebenfalls erst zum Ablauf der Zinsbindung kündigen und zahlst es dann in der ausstehenden Höhe zurück.
Die Schweiz ist ein attraktives Land, und viele Menschen möchten dort leben. Der Erwerb einer schweizerischen Staatsbürgerschaft ist aber nicht ganz einfach. Dabei gibt es die sogenannten "ordentlichen Einbürgerungen" ebenso wie "erleichterte Einbürgerungen". Die Grundvoraussetzungen sind in der ganzen Schweiz gleich, aber zwischen den einzelnen Kantonen gibt es zahlreiche Unterschiede bei den Details. Auch härtere Einbürgerungen könnte es in Zukunft öfter geben. Alles Wichtige zum Einbürgerungsrecht der Schweiz haben wir hier für dich zusammengestellt.
Innerhalb gesetzlicher Vorschriften können einige vertragliche Absprachen zwischen zwei Parteien auch anders getroffen werden, als im Gesetz vorgesehen ist. Das trifft jedoch nicht auf alle Fälle zu, sodass es Situationen gibt, in denen keine Abweichungen möglich sind. Abweichende Regelungen fallen unter das dispositive Recht. Gesprochen wird hier auch von abdingbaren Vorschriften, etwa durch eine Änderung oder einen vollständigen Ausschluss.
Während in anderen Ländern der Gerichtsschreiber als Beruf bereits veraltet ist, bleibt er in der Schweiz weiterhin ein häufig gewählter Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Er übernimmt dabei auch wichtige Aufgaben in einer Anwaltskanzlei und am Bundesgericht. Der Gerichtsschreiber ist heutzutage wieder gefragt, da die Schweizer Gerichte stark überlastet sind und der Gerichtsschreiber auch für die Öffentlichkeit eine wichtige Rolle spielt. Er ist in der Schweiz mit einem grossen Aufgabenspektrum betraut und sogar in die Entscheidungsfindung des Urteils involviert.
Der Bussenkatalog der Schweiz wird periodisch angepasst, wobei die Strafen seit dem Jahr 2013 kontinuierlich verschärft wurden. Das Ziel der Massnahme: Weniger Schwerverletzte und Tote auf den Schweizer Strassen. Egal ob zulässige Höchstgeschwindigkeiten oder Alkohol am Steuer: Du solltest dich unbedingt an die Strassenverkehrsvorschriften halten, um Bussgelder zu vermeiden. Nicht nur wegen der unnötigen Kosten, sondern auch deiner eigenen Sicherheit zuliebe, hältst du dich besser an die Regeln. Diese gelten selbstverständlich nicht nur für PKW-Fahrer, sondern auch für Motorräder und Lastwagen. Wie hoch die Bussen für die einzelnen Vergehen sind, kannst du in der Ordnungsbussenverordnung nachlesen – oder hier.
Im Strafrecht gibt es für die rechtswidrige Aneignung von fremden Sachen verschiedene Tatbestände. Wenn nach der Aneignung oder dem Diebstahl ein Verkauf der Sachen erfolgt, ist von Hehlerei die Rede. Die Straftat ist ein Vermögensdelikt und wird mit Freiheitsentzug bestraft. Abhängig ist die Höhe der Strafe von der Art der Hehlerei.
Auch bei getrennten oder geschiedenen Eltern ist es heutzutage keine Seltenheit mehr, dass beide Elternteile das Sorgerecht gemeinsam übernehmen. Im Grunde genommen wird das Sorgerecht in diesem Fall gar nicht verändert. Verheiratete oder zusammen lebende Eltern haben in der Regel immer das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind, was nach einer Scheidung zunächst auch so bleibt. Dennoch treten beim gemeinsamen Sorgerecht nach einer Trennung vermehrt Ungewissheiten auf. Die häufigsten Fragen zu diesem Thema beantworten wir dir in dem folgenden Artikel.