Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Gerechtigkeit umfasst immer das Prinzip der Gleichheit. Gerade in einer Demokratie, in der auch das Volk ein absolutes Mitspracherecht hat, ist die Gleichbehandlung aller Menschen notwendig. Ungerecht wäre dagegen die Diskriminierung oder Benachteiligung bestimmter Personen. Dabei sind Gerechtigkeit und Demokratie die wichtigsten Schlüsselkonzepte einer modernen Gesellschaft, bezogen auf das soziale, philosophische und politische Denken und Handeln. Das umfasst wichtige Gesetze, das Eigentumsrecht, die Meinungsfreiheit, aber auch Gerechtigkeitsprinzipien, die in einer Demokratie festgelegt und angepasst werden müssen. Soziale Gerechtigkeit ist ein Glück, das nicht alle Länder im Ausland geniessen. Es ermöglicht Frieden und Entwicklung, die Sicherheit und das Verständnis für Solidarität.
Die Schweiz ist das einzige Land, in dem das Volk bei allen politischen Vorgängen ein Mitspracherecht hat. Dadurch ist allen Stimmbürgern die Möglichkeit gegeben, Gesetze zu ändern oder Politiker abzusetzen und neu zu wählen. Hier ist die beste Voraussetzung für eine Inklusion gegeben, die die Einbeziehung der Menschen in die Gesellschaft und in die politischen Ereignisse umfasst. Der Bürger gilt als Souverän und hat Entscheidungsrechte auf allen Staatsebenen. Gesprochen wird dabei von der direkten Demokratie als ein zentrales Element der Staatsordnung. Die Gerechtigkeit umfasst hier weitgehend direkte Volksrechte, die ansonsten im Ausland nirgendwo gegeben sind. Sobald etwas schiefläuft oder nicht dem Wunsch des Volkes entspricht, können über eine Volksabstimmung Änderungen vorgenommen werden. Das ermöglicht die soziale Gerechtigkeit auf vielen Ebenen.
In einer direkten Demokratie geht es um Gerechtigkeit und Unterstützung aller Bürger. Wert wird darauf gelegt, dass gleiche Voraussetzungen geschaffen werden und besonders Menschen, die mit Schwierigkeiten und Arbeitslosigkeit kämpfen, Hilfe erhalten. Dafür gibt es bestimmte Gerechtigkeitsprinzipien, die der Inklusion und dem Leben der Menschen dienen. Gerichtet wird sich nach folgenden Grundsätzen:
Gerechtigkeit wird dabei in der fachlichen Bedeutung und im alltäglichen Gebrauch auch unterschieden. Im Leben sagen Menschen häufig, dass jeder bekommen soll, was er verdient. Auch wäre die Aufteilung aller Güter in gleicher Form gerecht, was jedoch in der praktischen Umsetzung nicht möglich ist. Im fachlichen Sinne wird Gerechtigkeit eher als Funktion für die Gesellschaft und für die Aufrechterhaltung des Friedens definiert. Gerechtigkeit wird auch für Kriegsgebiete, für Abkommen im Bereich des Klimawandels und für das soziale Engagement gefordert. Es gilt, alle Mitglieder einer Gesellschaft zu akzeptieren, wobei Werte und Normen für das Zusammenleben festgelegt sind.
Die vorgegebenen Werte haben eine moralische, gesetzliche und ethische Notwendigkeit und sollen die Gerechtigkeit in einer Demokratie gewährleisten. Das erfordert auch das Einhalten der Regeln und Gesetze, die für das Gerechtigkeitskonzept festgelegt sind. Wenn sich Personen nicht an die Gesetzeslage oder die moralischen Vorgaben halten, handeln sie gegen andere ungerecht und werden entsprechend bestraft. So können Konflikte und Verbrechen im Sinne der Gerechtigkeit beurteilt und bereinigt werden. Leider besteht fast immer ein gewisses Spannungsverhältnis zwischen Gerechtigkeit und Demokratie. Daher ist ein vorgegebenes Mass an Gerechtigkeit immer die Voraussetzung, um in der Demokratie die politische Mitbestimmung für das Volk zu gewährleisten.
Menschen sind verschieden, sowohl im Aussehen, in der Veranlagung, in der Lebensumsetzung und im Charakter. Daher ist es auch nicht möglich, eine einheitliche Gleichheit und Gerechtigkeit für alle zu schaffen. Die soziale Gerechtigkeit umfasst jedoch die Unterstützung aller Menschen und den Versuch, auch weniger begünstigten Menschen im Leben zu helfen. Das ist durch Organisationen möglich, durch eine Spende oder durch die direkte Hilfe als Nächstenliebe. Eine Spende kann dabei z. B. in Form von Geld, Nahrung oder auch als lebensrettende Massnahme durch eine Organspende möglich sein.
Gerechtigkeit in einer Gesellschaft benötigt faire Regeln, die für alle Menschen gelten. Das ist darum notwendig, weil niemand für sich alleine lebt und der Umgang miteinander zwingend erforderlich ist. Daher besteht das Konzept, Ungerechtigkeiten beseitigen zu müssen, die besonders den Frieden und die Freiheit des Menschen zerstören können. Regeln sind entsprechend das Fundament einer sozial engagierten Demokratie und tragen zur Unterstützung und Freiheit bei. Sie reichen auch über das einfache Zusammenleben hinaus, z. B. um Vorkehrungen gegen den Klimawandel zu treffen oder die Umwelt zu schützen.
Der Politiker Willy Brandt prägte die Gerechtigkeit einer politischen Gesinnung. Er sagte, dass Politik nur dann etwas taugen würde, wenn sie das Leben des Menschen verbessern würde. Das bedingt die Basis für die soziale Gerechtigkeit, die auch für die Politik der Massstab der Handlungsweise ist. Alltagsprobleme sind dabei weniger das Problem. Vielmehr stehen hinter dem Konzept einer guten Gesellschaft die Sicherheit und der Schutz der Menschen. Das betrifft besonders die Aufrechterhaltung des Friedens. Nur unter friedlichen Bedingungen ist es möglich, Gerechtigkeit walten zu lassen. Krieg dagegen zerstört ethische und moralische Werte, die sich nicht nur gegen den Menschen selbst richten, sondern die Handlung grundsätzlich verändern und ins Negative kehren. Frieden bleibt daher die Voraussetzung eines humanen und gerecht organisierten Miteinanders.
Durch eine Abmahnung soll der Mitarbeiter auf ein Fehlverhalten hingewiesen werden. Wenn Arbeitnehmer eine Abmahnung erhalten, heisst es: ruhig Blut bewahren, um das Arbeitsverhältnis nicht nachhaltig zu stören. Du solltest dich als Arbeitnehmer nicht so davon belasten lassen, dass das gewünschte Ziel, nämlich deine Weiterbeschäftigung mit verändertem Verhalten, sich nicht mehr erreichen lässt. Was eine Abmahnung bedeutet und wie du dich verhalten kannst, soll im Folgenden geklärt werden.
Nicht erst wenn die Steuererklärung ansteht, bekommt der Begriff der juristischen Person Gewicht. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff? Meint dies ein Unternehmen, und wenn ja, sind alle Unternehmensformen gemeint? Ist auch ein Mensch eine solche juristische Person? Welche Besonderheiten gilt es in Bezug aufs Steueramt, die Steuerberechnung und die Steuern im Allgemeinen und im Hinblick auf Unternehmensgründungen zu beachten? Die wichtigsten Fragen rund um den juristischen Fachbegriff haben wir uns einmal näher angesehen.
Wer in der Schweiz heiratet, muss sich darum kümmern, wie das Vermögen und anderer Besitz in der Ehe aufgeteilt werden soll. Da stellt sich die Frage, ob alles beiden Ehegatten gehören soll. Oder ist es nicht doch besser ist, wenn beide das behalten, was sie besitzen und im Laufe der Ehe verdienen oder anderweitig bekommen. All das nennt sich Güterstand. Die Errungenschaftsbeteiligung ist einer der Güterstände neben Gütergemeinschaft und Gütertrennung.
Der Bussenkatalog der Schweiz wird periodisch angepasst, wobei die Strafen seit dem Jahr 2013 kontinuierlich verschärft wurden. Das Ziel der Massnahme: Weniger Schwerverletzte und Tote auf den Schweizer Strassen. Egal ob zulässige Höchstgeschwindigkeiten oder Alkohol am Steuer: Du solltest dich unbedingt an die Strassenverkehrsvorschriften halten, um Bussgelder zu vermeiden. Nicht nur wegen der unnötigen Kosten, sondern auch deiner eigenen Sicherheit zuliebe, hältst du dich besser an die Regeln. Diese gelten selbstverständlich nicht nur für PKW-Fahrer, sondern auch für Motorräder und Lastwagen. Wie hoch die Bussen für die einzelnen Vergehen sind, kannst du in der Ordnungsbussenverordnung nachlesen – oder hier.
Der Ausländeranteil der in der Schweiz lebenden Menschen beträgt inzwischen über ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Das zeigt zum einen, wie attraktiv die Schweiz zum Arbeiten und Leben ist. Doch nicht nur wegen einer Anstellung ziehen Menschen in das Land. Zahlreiche hier lebende Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind etwa Studierende oder Rentner. Ausserdem beteiligt sich die Schweiz an den internationalen Bemühungen, Flüchtlinge in Notlagen aufzunehmen. Für alle diese und weitere Personengruppen gibt es eigene Regelungen, die den Aufenthaltsstatus betreffen. Hier verraten wir dir alles Wissenswerte zur Aufenthaltsbewilligung für ausländische Staatsangehörige.
Kein Mensch hat das Recht, einen anderen zu bedrohen, sei es durch Erpressung oder mit Gewalt. Das Strafgesetzbuch enthält eine klare Regelung, wann eine Drohung gemäss StGB strafbar ist. Wer seinem Nachbarn etwa droht, ihn anzuzeigen, macht sich nicht der Bedrohung schuldig. Wer jedoch mit einem Verbrechen droht oder dieses glaubhaft vortäuscht, auch wenn gar nicht die Absicht zu seiner Ausführung besteht, begeht ein Gefährdungsdelikt.