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Das Baurecht legt fest, dass und unter welchen Umständen ein Haus auf einem fremden Grundstück gebaut werden kann. Dazu verpachtet der Grundstückseigentümer das Land für einen gewissen Zeitraum. Üblich sind Zeiten zwischen 30 und 100 Jahren, die Laufzeit kann jedoch auch verlängert werden. Alle Bedingungen des Baurechts werden in einem Vertrag festgehalten, der von einem Notar bestätigt werden muss. Das Baurecht wird dann ins Grundbuch eingetragen.
Das Baurecht ist mit Vorteilen und Nachteilen für die Bodeneigentümer und Bauherren verbunden. Das sind die wichtigsten Vorteile:
Natürlich gibt es auch Nachteile des Baurechts:
Unter dem Baurecht kann neben dem beschriebenen Sachverhalt noch etwas anderes verstanden werden: nämlich die rechtlichen Einschränkungen, die sich beim Bau und von Gebäuden ergeben. Genau genommen heissen diese Rechtsgebiete aber Planungsrecht und Baupolizeirecht. Zum Planungsrecht gehören alle Vorschriften zur Nutzung von Grundstücken und zum Bau von Gebäuden.
Ob sich der Baurechtszins im Lauf der Zeit verändert, muss im Vertrag genau definiert sein. Häufig wird der Zins an die Teuerung angepasst. Ausserdem ist hier festgelegt, wie lange der Baurechtsberechtigte über das Grundstück verfügen kann und ob zusätzlich zum Zins Amortisationsleistungen anfallen. Der Vertrag muss notariell beglaubigt sein. Lasse dich rechtzeitig vorher von einem Anwalt beraten, der sich mit diesen Rechtsgebieten auskennt. Denn nicht immer ist das Baurecht günstiger als ein Kauf des Grundstücks, wenn man alle Kosten einrechnet.
Nach Ende der vereinbarten Laufzeit tritt die sogenannte Heimfallregelung in Kraft. Das bedeutet: Das Gebäude fällt in den Besitz des Bodeneigentümers. Dieser muss allerdings eine Heimfallentschädigung zahlen. Die Höhe ist meist schon im Vorfeld geregelt und hängt unter anderem vom Gebäudewert ab. Die Heimfallregelung sichert dem Grundstückseigentümer auf Dauer die Hoheit über das abgegebene Grundstück. Für den Besitzer des Gebäudes heisst es jedoch, dass dieses nicht auf Dauer in seinem Besitz bleibt. Alternativ können beide Parteien nach dem Ablauf des Baurechts auch einen neuen Vertrag aushandeln.
Nicht nur Privatpersonen, auch Gemeinden vergeben teilweise Baurechte. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Gemeinde öffentliches Land nicht verkaufen darf. Damit es nicht ungenutzt bleibt, werden dann Baurechte vergeben. Ein weiterer Vorteil: Die Gemeinde hat auf diese Weise mehr Möglichkeiten, Einfluss auf die Bebauung zu nehmen. So kann sie zum Beispiel ihr öffentliches Erscheinen einheitlicher halten. Ein Problem dabei kann das Hierarchieverhältnis sein: Ein öffentliches Baurecht bringt möglicherweise Konflikte zwischen Privatperson und Gemeinde. Bei einem privaten Baurecht dagegen sind beide Parteien gleichberechtigte Privatpersonen.
Egal, ob du dich noch in der Probezeit oder in einem langjährigen Arbeitsverhältnis befindest – Kündigungsgründe für einen Job kann es viele geben. Diese reichen von Unzufriedenheit am Arbeitsplatz bis hin zu neuen privaten Zielen, die mit dem aktuellen Job nicht zu vereinen sind. Auch der Arbeitgeber kann zahlreiche Gründe haben, um einen Arbeitnehmer zu entlassen. Diese Gründe müssen nicht immer auf mangelnde Leistung zurückzuführen sein, sondern können auch aus betrieblichen Veränderungen hervorgehen. Welche Kündigungsgründe es bei einem Arbeitsverhältnis geben kann und was bei der Kündigung eine Arbeitsstelle sonst noch zu beachten ist, erfährst du in diesem Artikel.
Das Mietrecht ist gesetzlich geregelt und enthält dabei als Teilbereich das Wohnraummietrecht. Dieses ist für alle Privatpersonen von Bedeutung, wobei die Vorschriften vor allen Dingen dem Schutz des Mieters dienen. Abgegrenzt ist es vom gewerblichen Mietrecht, das wiederum alle Räume beinhaltet, die nicht zum Wohnen genutzt werden. Das Mietrecht umfasst alle Regelungen rund um das Haus, die Wohnung und das damit verbundene Eigentum.
In der Schweiz gibt es rund 100.000 Vereine. Diese sind in den verschiedensten Bereichen tätig: Vom Sport, über Kultur bis hin zu Viehzucht und Wohltätigkeit sind alle Bereiche vertreten. Es ist in der Schweiz auch sehr einfach, einen Verein zu gründen – zumindest in der Theorie. Du benötigst nur schriftliche Statuten und einen Mitstreiter. Sobald die Statuten an der Gründungsversammlung von den Gründungsmitgliedern angenommen wurden, existiert der neue Verein. Doch es gibt dennoch einige Dinge, die erfüllt werden müssen, damit der Verein auch auf Dauer bestehen bleiben kann. Hier erfährst du, was du alles beachten musst.
Die Niederlassungsbewilligung, auch als Ausländerausweis bezeichnet, ist für alle in der Schweiz lebenden ausländischen Mitbürger ein wichtiges Dokument. Es berechtigt zum dauerhaften Aufenthalt im Land, doch nicht nur das: Auch die Ausübung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit ist mit diesem Dokument möglich. Diese Bewilligung wird von den meisten in der Schweiz lebenden Ausländern daher angestrebt, da sie an keinen Zweck und an keine Frist gebunden ist. Hast du dieses Dokument einmal erhalten, kann es dir nur wieder entzogen werden, wenn du straffällig wirst oder über einen längeren Zeitraum von Sozialhilfe lebst.
In manchen Situationen wünschen wir uns sehnlichst, dass wir etwas "rückgängig" machen könnten. Was uns im Leben in der Regel nicht möglich ist, löst das Recht mit dem juristischen Konzept der Annullierung. Rechtlich verankert, ist sie uns oft eine Hilfe in Situationen, in denen wir Entscheidungen nochmals überdenken wollen. Manchmal stehen wir aber auch auf der falschen Seite einer Annullierung: etwa am Flughafen, wenn unsere Reise in den wohlverdienten Urlaub entfällt. Hier erfährst du, was es mit dem Begriff "Annullierung" auf sich hat und in welchen Fällen sie möglich ist.
Wer sich in der Schweiz nicht an die geltenden Tempolimits hält und durch Blitzer oder Verkehrskontrollen der Polizei dabei erwischt wird, muss mit entsprechenden Geldbussen oder sogar einer Verzeigung rechnen. Was eine Verzeigung in ihrer Wortbedeutung eigentlich heisst, welche Strassenverkehrsregeln es in der Schweiz zu beachten gilt, um einer Verzeigung zu entgehen, ob Radar-Warnungen erlaubt sind sowie viele weitere nützliche Informationen erhältst du im folgenden FAQ.