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Die einstweilige Verfügung stellt den schnellsten Weg dar, um eine vorläufige gerichtliche Anordnung für die Sicherung deiner Ansprüche zu erwirken. Voraussetzung ist, dass du einen Verfügungsanspruch hast und diesen gegenüber dem Schuldner glaubhaft machst. Gewährleistet sein muss, dass ein Verfügungsgrund vorliegt, der eines schnellen Rechtsschutzes bedarf.
Dem Gericht legst du dar, warum der Rechtsfrieden ohne vorläufigen Rechtsschutz gefährdet sind. Dazu musst du dein Anliegen glaubhaft machen und Beweismittel vorlegen. Die einstweilige Verfügung basiert auf einer Antragsstellung. Das Verfügungsgesuch kannst du beim zuständigen Gericht in der Schweiz oder durch einen Rechtsanwalt einreichen.
Die einstweilige Verfügung erlässt das jeweils zuständige Gericht in der Regel auf Antrag und ohne eine anschliessende mündliche Verhandlung nach wenigen Tagen nach der Antragsstellung. Eine mündliche Verhandlung ist notwendig, wenn du als Betroffener entweder eine Schutzschrift einreichst oder wenn die Verfügung schwerwiegende Folgen für dich hätte. Wurde Antrag auf eine einstweilige Verfügung gestellt, erfolgt die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher als Originalschreiben oder beglaubigte Abschrift.
Hast du eine einstweilige Verfügung erhalten, solltest du dich durch einen Rechtsanwalt beraten lassen. Die einzelnen Verfahrungsschritte sind sehr komplex. Du hast dabei mehrere Möglichkeiten, auf eine einstweilige Verfügung zu reagieren. Ein Ignorieren des Schreibens ist nicht ratsam, was dir auch ein Rechtsanwalt bestätigt, da das ein Ordnungsgeld als Strafe nach sich zieht. Schritte, die mehr Nutzen haben, sind folgende:
Für den Erlass der einstweiligen Verfügung musst du einen Antrag beim zuständigen Gericht einreichen. Möglich ist das bei dem Gericht, das für die Hauptverhandlung zuständig ist. Handelt es sich dagegen um Verstösse im Internet oder um fliegende Gerichtsstände, hast du die Auswahl aus verschiedenen Gerichten. Für Wettbewerbsstreitigkeiten sind Landgerichte zuständig. Das bedeutet, die Regelung umfasst bei Antragstellung, dass du dir einen Rechtsanwalt nehmen musst und dich durch diesen vertreten lässt. Sinnvoll ist ein juristischer Experte, der auf das Fachgebiet spezialisiert ist. Genauso kannst du dir einen Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz nehmen.
Besonders im Wettbewerbsrecht ist eine einstweilige Verfügung ähnlich wirksam wie eine Abmahnung. Du kannst den Antrag auf einstweilige Verfügung vor Gericht stellen, wobei das Gericht den Erlass dann innerhalb eines kurzen Zeitraums bestätigt. Das dazugehörige Klageverfahren hingegen kommt erst nach mehreren Monaten zum Abschluss.
Durch den Erlass der Verfügung kannst du einen Verstoss gegen deine Rechte schnellstmöglich verhindern und unwiederbringliche Nachteile abwenden. Entscheidend ist dabei immer, dass du deine Ansprüche und Behauptungen glaubhaft belegst. Oft führt der Erlass bereits zu einer Erledigung des Rechtsstreits, wenn der Antragsgegner eine Abschlusserklärung abgibt. Es ist sogar möglich, dass du eine einstweilige Verfügung zeitgleich mit der Unterlassungsklage erhebst.
Voraussetzung für die Antragstellung sind immer ein Verfügungsanspruch und ein Verfügungsgrund. Das umfasst beispielsweise die Dringlichkeit einer Sache, wenn eine schnelle Klärung und Rechtsprechung benötigt wird. Die Umstände müssen glaubhaft vorgetragen und nachgewiesen werden. Du musst dem Gericht erklären, dass ein Verstoss vorliegt und schnellstmöglich geklärt werden muss.
Bei einem benötigten Schutz vor Gewalt ist die einstweilige Verfügung dann notwendig, wenn:
Die Regelung sieht vor, dass ein Strengbeweis für die Zustellung einer einstweiligen Verfügung nicht notwendig ist, sondern nur die Glaubhaftmachung. Du musst daher keine Urkunde vorlegen oder einen Sachverständigen oder Zeugen zur Hand haben, sondern kannst durch eine eidesstattliche Erklärung bestätigen, dass der Inhalt der Anklage der Wahrheit entspricht. Achte bei der Ausführung darauf, dass die eidesstattliche Erklärung mit Sorgfalt formuliert ist, da Falschangaben eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren nach sich ziehen können. Um deine Angaben glaubhafter zu machen, hast du natürlich die Möglichkeit, Kopien und Abmahnungen oder Ausdrucke von relevanten Internetseiten vorzulegen sowie Zeugen beizubringen, die deine Angaben bestätigt.
Bürgschaften sind in der Geschäftswelt üblich, wenn ein Gläubiger die Garantie benötigt, dass ein Schuldner oder Kreditnehmer seiner Zahlung nachkommt. Die Sicherheiten ermöglichen oftmals überhaupt den Vertragsabschluss, so dass auf jeden Fall der Gläubiger sein Geld erhält. Bürgschaften werden in der Regel als Kredit bei der Bank beantragt, wobei die Bank dann der Bürge ist. Daneben gibt es auch andere Möglichkeiten für Bürgschaften, die zur Verfügung stehen und immer eine Haftung für die Schuldnersumme darstellen.
Das Übernehmen der Vormundschaft beinhaltet die Regelung aller rechtlichen Belange für eine Person, die dann als Mündel bezeichnet wird. In der Regel ist das für Kinder notwendig, denen die volle Geschäftsfähigkeit noch fehlt und deren Eltern das Sorgerecht entzogen wurde. Das kann viele Gründe haben, z. B. die Minderjährigkeit der Mutter, Gewalt in der Familie oder der Tod der Eltern. Der Vormund übernimmt dabei die Verantwortung für alle Lebensbereiche des Mündels, die ansonsten die Eltern hätten, bis das Kind volljährig ist.
Die Schweiz ist ein attraktives Land, und viele Menschen möchten dort leben. Der Erwerb einer schweizerischen Staatsbürgerschaft ist aber nicht ganz einfach. Dabei gibt es die sogenannten "ordentlichen Einbürgerungen" ebenso wie "erleichterte Einbürgerungen". Die Grundvoraussetzungen sind in der ganzen Schweiz gleich, aber zwischen den einzelnen Kantonen gibt es zahlreiche Unterschiede bei den Details. Auch härtere Einbürgerungen könnte es in Zukunft öfter geben. Alles Wichtige zum Einbürgerungsrecht der Schweiz haben wir hier für dich zusammengestellt.
Der Umzug in ein neues Zuhause ist ein besonderes Lebensereignis und weckt eine Fülle von Emotionen. Umso wichtiger ist es, dass die grosse Veränderung auf einer soliden rechtlichen Basis stattfinden kann. Ein Mietvertrag zwischen Mieter und Vermieter regelt alle zentralen Fragen rund um die Wohnung und gilt heute als unverzichtbar. In den meisten Fällen besprechen beide Parteien einen solchen schriftlichen Vertrag vor dem Einzug und können sich dabei auf einzelne Sonderregelungen wie zum Beispiel eine gemeinsame Gartennutzung einigen. Auch eine Untervermietung sollte immer durch einen Vertrag abgesichert werden.
Ein Fahrverbot wird in der Regel für schwerwiegendere Verkehrsverstösse erteilt, kann aber auch durch die zunehmende Umweltbelastung und Luftverschmutzung für spezielle Bereiche gelten, z. B. wenn ältere Autos eine zu hohe Schadstoffbelastung aufweisen oder das Fahren in bestimmten Stadtbereichen wie einer Fussgängerzone verboten ist. Das Fahrverbot ist entsprechend eine übliche Massnahme, um die Sicherheit im Strassenverkehr zu gewährleisten und hat auch einen verkehrserzieherischen Sinn. Daher ist es wichtig, die Regeln zu kennen und sich an die Vorgaben zu halten.
Vereinbarungen werden in vielen Bereichen getroffen. Auch der Vertrag ist eine Vereinbarung zwischen zwei Vertragspartnern, die auf schriftlichem Weg alle wichtigen Punkte und die Willenserklärung beider Parteien beinhaltet. Die Vereinbarung gilt für den Entstehungstatbestand eines Rechtssatzes und ist im Privatrecht und im öffentlichen Recht mit rechtsetzender Wirkung gültig.