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Der Begriff Immission kommt aus dem Lateinischen. „Immittere“ heisst so viel wie „hineinschicken“, „hineinsenden“. Es geht also um Umwelteinwirkungen durch Stoffe und andere Emissionen. Das ist rechtlich durchaus relevant, denn es macht einen grossen Unterschied, ob die Quelle der Emissionen – der Emittent – zu viel aussendet und dies sich negativ auswirkt, oder ob lediglich die Umwelt oder der Mitbürger nicht ausreichend geschützt wird. Soll heissen: Emissionen abzuschirmen oder zu neutralisieren heisst nicht, dass Emissionen verringert würden. Abschirmung heisst jedoch, dass die Immissionen – und damit die Einwirkungen – verringert werden.
Der Unterschied zwischen Emission und Immission besteht in der Ausrichtung des Einflusses. Die Emission entspricht ihrer Bedeutung her der Aussendung von Einflussfaktoren, darunter beispielsweise:
Wirken diese oder andere Faktoren auf Tiere, Menschen oder Pflanzen negativ ein, ist eine Immission entstanden. Nicht jede Emission führt also zu einer rechtlich relevanten Immission, denn wo kein Schaden entsteht oder wo er nicht beanstandet wird, wird auch nicht gehandelt. Allerdings bleiben trotz dessen Emissionen nicht ohne Folgen. Die Frage nach der Definition und Ausfindigmachung von Emittenten ist eine der Grundlage des Umweltrechtes in vielen Staaten.
Eine rechtliche Definition der Immission existiert für sich nicht. Es gibt Einzelfallbetrachtungen und den Immissionsschutz als Teil des Schweizer Umweltrechtes. Die Bedeutung des Immissionsschutzes, der vor allem als Aufruf zur Verringerung der Immissionen durch den Emittenten verstanden werden kann, besteht in der Betonung der Wichtigkeit des Schutzes von Mensch und Umwelt. Besonders relevant ist das entsprechende Gesetz im Bezug auf die Luftqualität. Du persönlich profitierst auch von entsprechenden Gesetzen, da auf ihren Grundlagen auch Grenzwerte und Richtwerte definiert sind. Diese wiederum sind Grundlagen, um Emittenten zum Handeln zu zwingen.
Immissionen sind kein abstrakter Rechtsbegriff oder ein physikalisches Konzept. Sie beschreiben konkrete Einflüsse und negative Einwirkungen. Beispiele für Immissionen sind:
Es gibt noch viele weitere Immissionen. In deinem Alltag wirst du feststellen, dass sich vieles auf dich auswirkt. Oftmals ist es gewöhnlich, wie etwa Strassenlärm. Relevant sind Immissionen daher erst, wenn Schäden entstehen oder befürchtet werden.
Es gibt kaum Immissionen, die nicht künstlich geschaffen sind. Dies liegt daran, dass in der Natur wenig entsteht, was in kurzer Zeit nachhaltige Auswirkungen auf die Umwelt hat. Veränderungen in von Menschenhand in Ruhe gelassenen Räumen sind langsamer. Die Bedeutung des Menschen für Eingriffe in die Umwelt und das Leben anderer Menschen sollte daher nicht unterschätzt werden. Der Unterschied besteht in stärkster Form seit dem Beginn der Industrialisierung: Landstriche werden schnell verändert, Kohle wird verbrannt, der Boden wird aufgegraben und nach Erzen und anderen Dingen in grossem Stil durchpflügt. Chemikalische Erzeugnisse, grosse Maschinen für Transport und Verkehr sowie die Planung von Städten und vielem mehr bedeuten riesige Einschnitte. Zudem ist fast jeder Emittent – von Kohlenstoffdioxid, Lärm, Rauch oder Abfall.
Gerade, weil das Bewusstsein für Emissionen und Immissionen unter dem Stichwort Umweltschutz stark gewachsen ist, gibt es Umweltgesetze. Sie beschäftigen sich mit Grenzwerten, die beispielsweise die maximale Konzentration von Schadstoffen im Boden festlegen. Zusätzlich gibt es Massnahmen, namentlich den Immissionsschutz, die die Auswirkungen der Emissionen mildern sollen. Aber auch Lärmmessungen, Vorgaben von Planungsbehörden und Ämtern sowie Ratschläge aus der Wissenschaft bilden Grundlagen für Richtlinien und Gesetze.
Weil Emissionen sich nicht gänzlich verhindern lassen, aber viele zu starken Schäden in der Umwelt führen, sind Eindämmungen und sauberere Technologien ein Ziel. Immissionen werden aber auch vom Menschen wahrgenommen. So gehen die Belastung der Menschen vor Ort, etwa verseuchte Böden, und die Belastung der Umwelt Hand in Hand. Das Ausfindigmachen von Missständen führt dann oftmals zu Besserungen. Zusätzlich wird durch bessere Technologie, durch Richt- und Grenzwerte sowie durch ausgleichende Massnahmen Prävention betrieben.
Die Schweiz ist ein attraktives Land, und viele Menschen möchten dort leben. Der Erwerb einer schweizerischen Staatsbürgerschaft ist aber nicht ganz einfach. Dabei gibt es die sogenannten "ordentlichen Einbürgerungen" ebenso wie "erleichterte Einbürgerungen". Die Grundvoraussetzungen sind in der ganzen Schweiz gleich, aber zwischen den einzelnen Kantonen gibt es zahlreiche Unterschiede bei den Details. Auch härtere Einbürgerungen könnte es in Zukunft öfter geben. Alles Wichtige zum Einbürgerungsrecht der Schweiz haben wir hier für dich zusammengestellt.
Nur einen kurzen Moment nicht aufgepasst und schon ist es passiert. Beim Linksabbiegen hast du das entgegenkommende Fahrzeug übersehen und es hat heftig geknallt. Für den entstandenen Blechschaden am anderen Auto musst du nun aufkommen. Du stehst in der gesetzlichen Haftpflicht, Schadenersatz zu leisten – in voller Höhe und zeitlich unbegrenzt. Da die finanziellen Folgen eines Verkehrsunfalls schnell enorme Höhen annehmen können, ist eine Haftpflichtversicherung in der Schweiz, auch als Motorfahrzeughaftpflichtversicherung bezeichnet, für jeden Fahrzeughalter obligatorisch. Alles, was du über diesen notwendigen Versicherungsschutz wissen solltest, erfährst du im folgenden Ratgeber.
Beginnst du einen neuen Job, kommt auf dich eine aufregende Zeit, aber auch eine Menge Ungewissheit zu. Denn ob die neue Arbeitsstelle tatsächlich so vielversprechend und spannend ist, wie anfangs angenommen, stellt sich meist erst nach einigen Wochen heraus. Manchmal passt es einfach nicht – die Tätigkeit macht keinen Spass, das Arbeitsklima ist schlecht oder du kannst die Ansprüche deines Chefs nicht erfüllen. Aus diesem Grund sieht das Schweizer Arbeitsrecht eine Probezeit vor, die es dir und deinem Arbeitgeber erlaubt, den Job kurzfristig und ohne Begründung zu kündigen. Alle Regeln für die Kündigungsfrist während der Probezeit erfährst du hier.
Das Übernehmen der Vormundschaft beinhaltet die Regelung aller rechtlichen Belange für eine Person, die dann als Mündel bezeichnet wird. In der Regel ist das für Kinder notwendig, denen die volle Geschäftsfähigkeit noch fehlt und deren Eltern das Sorgerecht entzogen wurde. Das kann viele Gründe haben, z. B. die Minderjährigkeit der Mutter, Gewalt in der Familie oder der Tod der Eltern. Der Vormund übernimmt dabei die Verantwortung für alle Lebensbereiche des Mündels, die ansonsten die Eltern hätten, bis das Kind volljährig ist.
Der Ausländeranteil der in der Schweiz lebenden Menschen beträgt inzwischen über ein Viertel der Gesamtbevölkerung. Das zeigt zum einen, wie attraktiv die Schweiz zum Arbeiten und Leben ist. Doch nicht nur wegen einer Anstellung ziehen Menschen in das Land. Zahlreiche hier lebende Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind etwa Studierende oder Rentner. Ausserdem beteiligt sich die Schweiz an den internationalen Bemühungen, Flüchtlinge in Notlagen aufzunehmen. Für alle diese und weitere Personengruppen gibt es eigene Regelungen, die den Aufenthaltsstatus betreffen. Hier verraten wir dir alles Wissenswerte zur Aufenthaltsbewilligung für ausländische Staatsangehörige.
Normalerweise nimmt sich niemand einfach Sachen, die ihm nicht gehören, und veräussert sie weiter oder benutzt sie gegen den Willen des Eigentümers. Ist das jedoch der Fall, liegt eine Unterschlagung vor, die strafrechtlich geahndet wird. Es gibt verschiedene Formen der Unterschlagung, die noch einmal von einem Betrug oder Diebstahl abzugrenzen sind. Je nachdem, wie schwer das Delikt ist, fällt auch die Strafe höher aus.