Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Geht es um Streitigkeiten zwischen Privatpersonen nicht staatlichen Organen, kommt das Privatrecht zur Anwendung. Bei Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Staat und seinen Bürgern oder zwischen staatlichen Organisationen findet dagegen das öffentliche Recht Anwendung.
Die Aufgaben im öffentlichen Recht sind aber noch viel umfassender. So beinhaltet dieser Rechtsbereich Gesetzesteil zahlreiche Vorgaben über die Aufgaben und die Organisation von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden. Dies können zum Beispiel Erlasse über Steuern sein oder auch Auflagen zum Umweltschutz. Kommt es zu Streitigkeiten zwischen verschiedenen Verwaltungen, ist auch das eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts.
Ein grosser Teil des öffentlichen Rechts ist das Staatsorganisationsrecht. Darunter findest du Bestimmungen dazu, wie der Staat organisiert sein soll und welche Funktionen er erfüllen muss. Hier wird auch die Zuständigkeit einzelner Gerichte und Behörden geregelt. Auch mit dem Dienstverhältnis von Beamten beschäftigt sich das Staatsorganisationsrecht. Zusammengefasst hat dieser Rechtsbereich folgende Aufgaben:
Von einigen Bereichen und Funktionen des öffentlichen Rechts hast du jetzt schon gelesen. Tatsächlich gehören aber noch viele andere Teilgebiete dazu:
Zum Verwaltungsrecht gehören zum Beispiel auch das Steuerrecht und das Sozialrecht. Das Strafrecht nimmt eine Sonderrolle ein. Es ist so komplex, dass es in der Regel als eigenständiges Rechtsgebiet behandelt wird. Im Jurastudium gehört das Strafrecht zu den Grundlagen. Deshalb ist eine Ausarbeitung über Strafrecht im Verlauf des Studiums Pflichtprogramm.
Einfach gesagt, regelt öffentliches Recht alle Angelegenheiten, die nicht unter das Privatrecht fallen. Im Wesentlichen sind das Angelegenheiten zwischen dem Staat und dem Bürger und zwischen den staatlichen Organen untereinander. Dass es zu dieser Trennung kam, ist historisch bedingt. Eine exakte Abgrenzung ist praktisch gar nicht möglich. Teilweise greift das öffentliche Recht aber auch in den Privatbereich ein, wenn es um Dinge geht wie das das Mietrecht oder das Familien- und Eherecht.
Das aktuelle Schweizerische Strafgesetzbuch wird mit StGB abgekürzt und ist seit 1942 in Kraft. Eine frühere Fassung gab es schon im Jahr 1937. Erste Entwürfe gehen auf Carl Stooss und das Jahr 1893 zurück. Es gehört zum öffentlichen Recht und ist damit Bundesrecht. Zuvor war das Strafrecht eine Angelegenheit der Kantone. Das Strafgesetzbuch gliedert sich in drei Gesetzbücher:
Das Generalsekretariat ist die Schaltstelle zwischen dem Leiter eines Departments und den Bundesämtern sowie den Kantonen, Medienschaffenden und Kommunikationsverantwortlichen. Das Generalsekretariat übernimmt ausserdem die Koordination in personellen und organisatorischen Fragen, die Budgetierung, das Controlling, Rechnungswesen und Berichtswesen. In diesem Zusammenhang bearbeitet das Generalsekretariat zum Beispiel folgende Sachgebiete:
Das öffentliche Recht ist komplex und schwer zu überblicken. Generell lässt sich sagen: Es regelt die Angelegenheiten staatlicher Organisationen untereinander und Probleme zwischen staatlichen Organisationen und den Bürgern. Jede Gemeinde ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, also eine staatliche Organisation, und somit gilt öffentliches Recht. Die Bestimmungen, die Gemeinden und Bürger betreffen, werden vor allem im Bereich besonderes Verwaltungsrecht geregelt. Hier geht es um alle Gebiete, in denen Behörden und Gemeinden tätig werden: Ausländerrecht, Schulwesen, Baurecht, Gesundheitswesen, Natur- und Umweltschutz und vieles mehr. Für Streitigkeiten im Bereich Steuern sind die Finanzgerichte zuständig, im Sozialrecht die Sozialgerichte.
Rechtsdienste gibt es in Gemeindeverwaltungen, Behörden und Universitäten. In ihnen bearbeiten Juristen einschlägige Rechtsfragen. Der Rechtsdienst ist meist eine Stabsstelle und der Geschäftsleitung, dem Vorstand oder dem Behördenleiter direkt zugeordnet. In grösseren Gemeinden und Kantonen ist der Rechtsdienst oft ein eigenes Amt. Er führt in der Regel alle gerichtlichen Verfahren durch, in die die Gemeinde involviert ist. Ein Ombudsmann hingegen prüft bei öffentlich-rechtlichen Fällen, ob ein Gesetz bei Entscheiden der Verwaltung richtig angewendet wurde. So darf eine Strafe beispielsweise nicht härter sein als nötig. Ist vor Gericht eine vorgeladene Partei der Ansicht, ein Richter oder die entsprechende Instanz sei nicht zuständig, kann der Betroffene ein Zuständigkeitsverfahren zur Klärung einleiten. Hilfe bei Rechtsfragen für öffentlich-rechtliche Fälle bietet auch eine Advokatur der Stadt.
Ein Fahrverbot wird in der Regel für schwerwiegendere Verkehrsverstösse erteilt, kann aber auch durch die zunehmende Umweltbelastung und Luftverschmutzung für spezielle Bereiche gelten, z. B. wenn ältere Autos eine zu hohe Schadstoffbelastung aufweisen oder das Fahren in bestimmten Stadtbereichen wie einer Fussgängerzone verboten ist. Das Fahrverbot ist entsprechend eine übliche Massnahme, um die Sicherheit im Strassenverkehr zu gewährleisten und hat auch einen verkehrserzieherischen Sinn. Daher ist es wichtig, die Regeln zu kennen und sich an die Vorgaben zu halten.
Jeder Mensch hat ein Spezialgebiet, auf dem er völlig problemlos mit allen möglichen Fachbegriffen hantieren kann. Für Aussenstehende kann so ein Gespräch unter Spezialisten schnell zum Buch mit sieben Siegeln werden, wenn man mit den verwendeten Fachwörtern nichts anfangen kann. Das Rechtswesen ist in dieser Hinsicht ein Feld, das ganz besonders fremdartig erscheinen kann, denn auf diesem Gebiet wird häufig mit lateinischen Begriffen und mit einem ausgeprägten Hang zu einer verklausulierten Ausdrucksweise kommuniziert. Einige dieser Begriffe lassen sich aber schnell und unkompliziert erklären, zum Beispiel die Qualifikation des Assessors.
Du möchtest deine Wohnung kündigen und hast dich bisher noch nicht darüber informiert, was bei einem Kündigungsschreiben zu beachten ist? Dann bist du hier richtig. Eine Wohnungskündigung kann verschiedene Gründe haben. Sie reichen von einem tollen Jobangebot in einer anderen Stadt über das Zusammenziehen mit einem Partner bis hin zu Problemen des aktuellen Mietverhältnisses. Wichtig ist nicht nur, dass das Kündigungsschreiben richtig aufgesetzt ist, sondern auch, dass der Kündigungstermin richtig eingehalten wird. Die häufigsten Fragen rund um die Wohnungskündigung haben wir hier beantwortet.
Auch bei getrennten oder geschiedenen Eltern ist es heutzutage keine Seltenheit mehr, dass beide Elternteile das Sorgerecht gemeinsam übernehmen. Im Grunde genommen wird das Sorgerecht in diesem Fall gar nicht verändert. Verheiratete oder zusammen lebende Eltern haben in der Regel immer das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind, was nach einer Scheidung zunächst auch so bleibt. Dennoch treten beim gemeinsamen Sorgerecht nach einer Trennung vermehrt Ungewissheiten auf. Die häufigsten Fragen zu diesem Thema beantworten wir dir in dem folgenden Artikel.
Geld ist immer ein gutes Geschenk – wer jedoch einen höheren Betrag verschenkt, sollte einkalkulieren, dass in der Schweiz darauf unter Umständen eine Schenkungssteuer anfällt. Mit der Frage, wie viel Geld du steuerfrei verschenken kannst, beschäftigt sich unser Ratgeber. Wir erörtern dabei die kantonalen Besonderheiten, welche Schenkungen steuerfrei sind und welche Freibeträge in den einzelnen Kantonen gelten. Ausserdem erklären wir dir, wann du eine Schenkung in deiner Steuererklärung angeben musst und wie hoch die jeweiligen Steuern sind.
Nutzungsrechte werden in vielen Bereichen eingeräumt und gestatten den Gebrauch von Sachen und Werken, die einen anderen Eigentümer haben oder urheberrechtlich geschützt sind. Sie beinhalten das Recht eines Rechtssubjekts aus einem Vertrag. Genauso können durch ein eingeräumtes Nutzungsrecht bestimmte Rechte abgegeben werden, für die eine Lizenz notwendig ist. Nutzbare Sachen sind bewegliche Sachen, Immobilien und Grundstücke.