Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Du hast ein bestimmtes Werk in Auftrag gegeben und bist mit der Durchführung oder dem Ergebnis unzufrieden? An erster Stelle sollte natürlich ein persönliches Gespräch mit dem Unternehmer stehen. Oft können so schon kleinere Mängel und Beanstandungen sofort behoben werden. Sollte dieses Vorgehen keinen Erfolg zeigen und deine Forderungen immer noch nicht beachtet werden, empfiehlt sich die Beauftragung eines erfahrenen Anwalts auf dem Gebiet des Werkvertragsrechtes.
Natürlich ist jede Art von Hilfe nützlich. Du kannst dich zum Beispiel vorab telefonisch beraten lassen, ob dein konkreter Fall in den Bereich des Werkvertragrechts oder in ein anderes rechtliches Fachgebiet fällt. So wird auch die Auswahl des geeigneten Fachanwaltes einfacher und erfolgreicher. Zudem kannst du schon eine erste Prognose erhalten, ob und wie dein Fall einzustufen ist. Telefonische Rechtsauskünfte können also ein wichtiger erster Schritt zur Orientierung sein. Am Ende sollte allerdings immer die Beauftragung eines spezialisierten Anwaltes stehen.
Auch in diesem Gebiet des Zivilrechts ist es dir natürlich möglich, bei einer Beanstandung oder im Falle anderer Beendigungsgründe den Vorgang selbst vor Gericht zu bringen. Du solltest dafür sehr bewandert auf dem Gebiet des Werkvertragsrechtes sein. Kalkuliere auch grossen zeitlichen Aufwand für die Recherche, die Aktensichtung und zusätzliche Aufgaben ein. Nicht zu unterschätzen ist zudem der seelische Stress, da du immer wieder mit dem Fall konfrontiert wirst. Die für dich effizientere und sicherlich am Ende auch erfolgreichere Variante ist das Engagieren eines kompetenten Rechtsanwaltes.
Die Grundlage eines jeden Vertrages ist neben der Zustimmung aller Parteien eine möglichst genaue vertragliche Regelung. Genauso verhält es sich auch beim Werkvertrag. Um schon im Vorfeld unnötige Streitereien und Diskussionen auszuschliessen, solltest du auf eine unzweifelhafte Formulierung des Werkvertragsinhaltes achten. Im Streitfall wird der Werkvertrag herangezogen und anhand der vertraglich vereinbarten Inhalte überprüft, ob und wenn ja, in welchem Umfang das Werkvertragsrecht verletzt wurde. Dazu wird natürlich auch das Werk begutachtet.
Wenn unzweifelhaft eine Verletzung des Werkvertragsrechtes nachgewiesen werden konnte, wird der Unternehmer oder Handwerker entweder zur Fertigstellung, Reparatur oder zur Erfüllung der fehlenden Forderungen aufgefordert. Zusätzlich kann er zu Ausgleichszahlungen an dich, zur Übernahme der Gerichtskosten und deiner Anwaltskosten verpflichtet werden.
Auf den ersten Blick bist du zufrieden und glücklich mit dem erbrachten Werk. Nach einer Weile stellen sich aber Mängel ein und du merkst, dass dies ganz klar ein Fall von Gewährleistung ist. Auch hier kann dir ein zuverlässiger Anwalt Recht verschaffen. Er wird sich die Verträge und den Mangel genau anschauen. Zuerst erfolgt eine schriftliche Aufforderung an den Unternehmer, den Mangel bis zu einem bestimmten Termin zu beheben oder für einen finanziellen Ausgleich zu sorgen. Sollte dieser darauf nicht oder nur unzureichend reagieren, wird dein Anwalt Klage für dich einreichen und auf diesem Weg deinen Anspruch auf Gewährleistung durchsetzen.
Jeder Rechtsanwalt erreicht mit der besten Vorbereitung natürlich die beeindruckendsten Ergebnisse. Dabei kannst du für ihn von grosser Hilfe sein. Exemplarisch haben wir für dich eine Übersicht mit den wichtigsten Unterlagen zusammengestellt, die du deinem Rechtsanwalt unbedingt zur Verfügung stellen solltest:
Alle diese Unterlagen solltest du gleich beim Erstgespräch mit deinem Anwalt zur Hand haben und ihm zur Verfügung stellen. Damit kann er sich ein genaues Bild von deinem Fall machen und ihn zeitnah bearbeiten. Er wird dich ebenfalls ausführlich auf den Gerichtstermin vorbereiten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du befragt wirst. Du solltest den Fall vor Gericht schlüssig schildern und die wesentlichen Fakten wiedergeben können.
Sollte dein Einkommen oder deine Rente nicht ausreichen, um das Existenzminimum zu sichern, hast du in der Schweiz Anspruch auf sogenannte Ergänzungsleistungen. Sie zählen zum System der sozialen Sicherheit, das in der Schweiz hervorragend ausgebaut ist. Personen, die am Existenzminimum leben, gibt es im Land zwar nur wenige. Immerhin gilt die Schweiz als eines der reichsten Länder Europas. Solltest du mit deinem Geld dennoch nicht zurechtkommen, dienen die Ergänzungsleistungen dazu, die Miete und andere notwendige Ausgaben des täglichen Lebens zu zahlen.
Nicht immer funktioniert das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter reibungslos. Wegen Mietverträgen, Mieten, Mietzahlungen, Mängeln am Objekt etc. kann es schnell zu einem Streit kommen. Bevor jedoch eine der Parteien vor Gericht zieht, versucht erst einmal die Schlichtungsbehörde zwischen den beiden zu vermitteln und eine Einigung zu erreichen. Hier erfährst du mehr zu den Details, Aufgaben und Abläufen.
Die Schweiz ist bei Ausländern sehr begehrt, was einerseits an den hohen Löhnen, andererseits an der stabilen politischen Lage des Landes liegt. Gute 25 % Ausländeranteil hat die Schweiz deshalb zu verzeichnen. Da aber kein Land unendlich viele Menschen aufnehmen kann, gibt es Gesetze, die regeln, wer als Ausländer wie lange und zu welchem Zweck in der Schweiz leben darf. Wer sich vorübergehend oder dauerhaft als Ausländer in der Schweiz niederlassen möchte, sei es, um dort zu studieren, zu arbeiten oder um Asyl zu bitten, fällt deshalb unter das Ausländergesetz.
Die neue Uhr ist gerade geliefert worden. Auch wenn sie optisch deinen Vorstellungen entspricht, weist sie leider einen grossen Kratzer auf dem Zifferblatt auf. Ein Umstand, der ärgerlich ist, den du allerdings nicht einfach hinnehmen musst. Aufgrund der gesetzlichen Gewährleistung hast du das Recht, die beschädigte Ware zu reklamieren, um einen einwandfreien Artikel zu erhalten. Was bei einer Reklamation zu beachten ist, für welche Mängel sie gilt, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein und welchen Service Verkäufer bei einer Reklamation bieten müssen – das alles verraten wir dir hier mit vielen hilfreichen Tipps.
Die Patientenverfügung soll sicherstellen, dass Menschen nach einem schweren Unfall, in gesundheitlich schwierigen Situationen und bei einem Heimeintritt nach ihrem eigenen Willen versorgt werden. Aber wie soll ein Mensch, der bewusstlos, komatös oder psychisch sehr eingeschränkt ist, seinen Willen äussern? Mit der Patientenverfügung steht in der Schweiz ein Formular bereit, in dem du schon vor dem Eintreten einer solchen Situation einen Vorsorgeauftrag gibst. Du triffst damit Entscheidungen proaktiv und entlastest nahestehende Personen im Ernstfall – denn wenn keine schriftliche Verfügung vorliegt, müssen diese die Entscheidungen treffen.
Oft gibt es zwischen Paaren Probleme und Konfliktpotenzial, wenn eine Trennung bevorsteht oder bereits hinter ihnen liegt. Noch einmal schwieriger wird die Zukunft jedoch, wenn gemeinsame Kinder im Spiel sind. Damit die Kinder nicht unnötig unter der Trennung leiden, empfiehlt es sich, eine möglichst klare Regelung für alle Beteiligten zu schaffen. Neben dem Sorgerecht geht es im Zuge dieser Regelungen auch um das sogenannte Obhutsrecht. Was darunter zu verstehen ist und welche Aspekte beim Umgang mit dem Kind zu beachten sind, erfährst du in diesem Artikel.